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Gleich drei Bundestagsabgeordnete hatte der Kreisverband Weiden in der Oberpfalz zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. Neben Dr. Thomas Gambke nahmen auch Elisabeth Scharfenberg und Uwe Kekeritz teil. Thomas Gambke freute sich über die große Anzahl der Gäste. Dies zeige, dass grüne Politik mittlerweile auch in ländlichen Regionen immer stärker verankert sei.
In seiner Rede betonte er insbesondere, dass gerade sein Aufgabenfeld im Finanzausschuss für die Kommunen von großer Bedeutung sei. So werde er sich in Berlin dafür stark machen, dass die Kommunen künftig für ihre vielfältigen Aufgaben eine angemessene Finanzausstattung hätten. Er verdeutlichte dabei seine Idee, die Gewerbesteuer zu einer kommunalen Wirtschaftssteuer weiterzuentwickeln.
Hart ins Gericht ging Thomas Gambke mit den ersten Entscheidungen der schwarz-gelben Koalition. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz sei nichts anderes als ein "Klientelbeglückungsgesetz", das keineswegs Wachstum ermögliche. Und auch die Kindergeldanhebung sei höchst problematisch. Während Besserverdiener monatlich 40 Euro Steuern pro Kind einsparen könnten, bekämen Kinder aus den 1.8 Millionen Bedarfsgemeinschaften keinen Cent zusätzlich. Für die Region stellte er die Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Weiden, die bessere Anbindung Richtung Tschechien und den Öffentlichen Nahverkehr als zentrale Herausforderungen und Aufgaben dar. Er hoffe, mit dem Oberpfälzer Büro und dem Wahlkreismitarbeiter Stefan Schmidt, hier entsprechend dazu beitragen zu können, dass grüne Ideen für die Oberpfalz auch in Berlin Gehör finden.